Naturforschende Gesellschaft in Zürich

Die Naturforschende Gesellschaft in Zürich NGZH ist eine 1746 gegründete Gelehrten­gesellschaft zur Förderung der Natur­wissen­schaften.
Heute engagiert sie sich insbeson­dere für den Dialog zwischen den einzelnen Disziplinen und mit der interessierten Öffentlich­keit.

Mitglied der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)

Vierteljahrsschrift 4 | 2018

Vierteljahrsschrift 4 | 2018
Aktuelle Ausgabe:
Vierteljahrsschrift 4 | 2018

Die Vierteljahrsschrift der NGZH erscheint seit 1856. Schon zuvor erschienen die «Mittheilungen» (1847 bis 1856) und die «Verhandlungen» (1825 bis 1837) der Gesellschaft.

Exemplare der Vierteljahrsschriften können bestellt werden unter: .(JavaScript must be enabled to view this email address)

Einzelverkaufspreis für Vierteljahrsschriften CHF 10.– + Versandkosten

Die Vierteljahrsschriften sind in der NGZH-Mitgliedschaft inbegriffen! Mitgliedschaft

Neujahrsblatt 2018

Berner Bundeshausbotanik
Aktuelle Ausgabe:
Berner Bundeshausbotanik

Das Neujahrsblatt der NGZH erscheint seit 1799. Schon zuvor erschienen die «Abhandlungen» der Gesellschaft (1761, 1764, 1766). – Das thematisch jeweils verwandte Jugend-Neujahrsblatt erscheint seit 1996.

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Einzelverkaufspreis für Neujahrsblätter CHF 25.– + Versandkosten.

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Einblicke —

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Agenda — , 20:00–21:00 Uhr

Bienen und Blüten: Wechselbeziehungen in neuem Licht

Vortrag des Schweizer Wildbienenexperten Andreas Müller

Die Partnerschaft zwischen Bienen und Blüten ist uralt. Als sich in der Kreidezeit vor über 100 Millionen Jahren die Bienen entwickelten, lösten sie eine Beschleunigung der Artbildung bei den Blütenpflanzen aus. Mit der Zunahme der Artenvielfalt der Blütenpflanzen ging wiederum eine Artenaufsplitterung bei den Bienen einher. Das Resultat ist eindrücklich: gegen 230’000 Blütenpflanzenarten, von denen ein grosser Teil bienenbestäubt ist, und weit über 20’000 Bienenarten leben heute auf unserer Erde.

Auch nach der Begründung der Blütenökologie vor über 200 Jahren durch den deutschen Naturkundler Christian Konrad Sprengel werden laufend neue Einsichten in dieses faszinierende Kapitel der Biologie gewonnen. So erwies sich etwa die weitverbreitete Vorstellung, wonach die Partnerschaft zwischen Bienen und Blüten eine Symbiose zu gegenseitigem Nutzen beider Partner ist, als zu einfach. Bienen und Blüten verfolgen vielmehr ihre eigenen egoistischen Ziele, die sich zum Teil diametral entgegenstehen. Was wir in der Natur beobachten, ist demnach ein Kompromiss zwischen diesen widerstrebenden Interessen.

Der Vortrag stellt neue Erkenntnisse aus der Forschung vor, berichtet von verblüffenden Spezialisierungen und beleuchtet faszinierende Anpassungen sowohl auf Bienen- als auch Blütenseite.

ZHAW
Grosser Physikhörsaal TP406
Technikumstrasse 9
8400 Winterthur

Eintritt frei

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